• 100 Millionen gestohlene Datensätze 2011

    Der 80seitige Jahresbericht von Verizon sagt aus, dass im Jahr 2011 über 100 Millionen Datensätze unfreiwillig den Besitzer wechselten, bzw. kompromitiert wurden. Es gab einen rapiden Anstieg sogenannter "Hacktivist Gruppierungen" wie Anonymous und LulzSec, welche aber nicht für den Großteil der Sicherheitsverletzungen in 2011 verantwortlich waren. So wurden allein 2011 mehr Cyberangriffe vermeldet als in allen Jahren davor zusammen!

    Aber es war nicht nur der Angriff auf Benutzerkonten oder Daten, es wurde vor allem ein Anstieg von Hacks auf große Organisationen oder Firmen festgestellt. Dort wurden gezielt Exploits in Netzwerken und Software aufdeckt und missbraucht, ein Trendanstieg um 3% bzw. 850 Einzelfälle mehr als im Vorjahr. Interessant dabei ist zu sehen, dass sich viele Hackergruppen, die einst nur Sicherheitslücken aufdeckten inzwischen der Auffassung sind, wenn sie schon in ein System eingedrungen sind, dann können sie auch gleich alle Daten mitnehmen. Ein Umdenken in Hackerkreisen - gab es doch früher noch so etwas wie Hackerehre. Dieser Anteil liegt zwar bei über 100 Millionen Datensätzen, ist es aber gerade mal doppelt so viel wie die Menge, die von rein profitorientierten Hackern jährlich erbeutet wird.


    Dieser Bericht basiert auf Untersuchungen verschiedener zusammenarbeitender Behörden weltweit, darunter die australische Bundespolizei, die niederländische "Hight-Tech-Kriminalitäts"-Einheit, der Irische Geheimdienst, die europäische e-Crime Einheit sowie der US Geheimdienst. Der Bericht enthält wie immer nur bestätigte Hackerangriffe und soll helfen die Angriffe zu verstehen und Bedrohungen in Zukunft besser begegnen zu können.

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